Veranstaltung | Datum | Uhrzeit |
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Theater - Die Fichtegickel | 18.10.2025 | 20:00 Uhr |
Theater - Die Fichtegickel | 19.10.2025 | 17:00 Uhr |
Theater - Die Fichtegickel | 25.10.2025 | 20:00 Uhr |
Theater - Die Fichtegickel | 26.10.2025 | 17:00 Uhr |
Theater - Die Fichtegickel | 01.11.2025 | 20:00 Uhr |
Saisoneröffnung | 15.11.2025 | 19:00 Uhr |
Weihnachtsmarkt in Ohö | 13.12.2025 | 15:00 Uhr |
Weihnachtsmarkt in Ohö | 14.12.2025 | 11:00 Uhr |
Ordensfest | 10.01.2026 | 18:00 Uhr |
Fastnachts-Show | 06.02.2026 | 20:11 Uhr |
Fremdensitzung | 07.02.2026 | 19:31 Uhr |
Kinderfastnacht | 08.02.2026 | 15:11 Uhr |
Fastnachtsumzug | 17.02.2026 | 14:31 Uhr |
Keramikmarkt in Ohö | 12.04.2026 | 11:00 Uhr |
Seit über 120 Jahren ist der Karnevalverein 1902 Oberhöchstadt e.V. ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens im – natürlich – schönsten Ortsteil von Kronberg im Taunus. Wir verbinden gelebte Fastnachtstradition mit Kreativität, Engagement und einer ordentlichen Portion Spaß an der Freud.
Unser Verein ist weit mehr als nur ein Treffpunkt für die närrischen Tage. Hier kommen Tanzbegeisterte, Bühnenheldinnen und -helden, Organisationstalente und kreative Köpfe zusammen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Ob in der Garde, im Männerballett, am Mikrofon in der Bütt oder hinter den Kulissen.
Besonders am Herzen liegt uns der Nachwuchs, denn in unseren Garden wachsen nicht nur Choreografien, sondern auch Freundschaften, Teamgeist und Selbstvertrauen. Und wer lieber Worte als Tanzschritte setzt, findet bei uns genauso seinen Platz. Sei es als wortgewandter Büttenredner, als humorvoller Conférencier, der charmant durchs Programm führt, oder als kreativer Kopf, der Pointen und Geschichten für unsere Sitzungen und Auftritte entwickelt. Bei uns zählt nicht nur, wer auf der Bühne steht, sondern auch, wer ihr Leben einhaucht. Auch außerhalb der Kampagne ist beim KV02 immer etwas los, sei es auf Märkten, bei Ausflügen oder eigenen Veranstaltungen. Wir feiern das Miteinander das ganze Jahr über.
Ein besonderes Highlight ist unsere Theatergruppe „Die Fichtegickel“, die mit ihren Komödien jedes Jahr hunderte Zuschauer begeistert.
Unser Vereinsheim am Sportfeld ist dabei nicht nur ein Ort zum Proben, sondern auch Treffpunkt, Ideenschmiede und zweites Zuhause. Fastnacht, wie wir sie leben, ist für uns nicht nur Kostüm und Kokolores, sondern vor allem Gemeinschaft, Kreativität und ein herzliches Willkommen für alle, die mit uns lachen, feiern und Tradition weiterleben wollen.
Egal ob auf der Bühne, im Elferrat, hinter den Kulissen oder einfach nur zum Mitfeiern. Vorbei kommen, mit machen, mit lachen und gute Laune mitbringen. – Bei uns ist jede*r willkommen!
Hier findest du spannende, unterhaltsame und manchmal überraschende Antworten auf Fragen, die uns immer wieder gestellt werden. Von der Herkunft der Fastnachtsfarben bis zur Bedeutung der Zahl 11. Wir werfen einen Blick in die Geschichte, erklären unsere Bräuche und zeigen, warum Tradition und Lebensfreude bei uns Hand in Hand gehen.
Mit dem 11. November um 11:11 Uhr beginnt sie jedes Jahr aufs Neue: die „fünfte Jahreszeit“. Damit ist die närrische Vorbereitungszeit auf Karneval oder Fastnacht gemeint und auch wenn’s im November schon mit ersten Orden und Kostümen losgeht, liegt der Höhepunkt traditionell in der Woche vor Aschermittwoch. Dann wird’s richtig bunt: Sitzungen, Tanz, Musik, Büttenreden und Straßenumzüge sorgen für ein paar herrlich verrückte Tage bevor dann die Fastenzeit beginnt.
Alle drei Begriffe meinen im Kern dasselbe, dass ausgelassene Treiben vor der Fastenzeit. Sie unterscheiden sich aber in ihrer regionalen Herkunft:
Karneval: Kommt vom lateinischen „carne vale“ – „Fleisch, lebe wohl“. Bezieht sich auf den Abschied vom Schlemmen vor der Fastenzeit. Der Begriff ist vor allem im Rheinland verbreitet etwa in Köln, Düsseldorf und Bonn.
Fastnacht: Bedeutet wörtlich „Abend vor dem Fasten“ und wurde ursprünglich nur auf den Dienstag vor Aschermittwoch bezogen. Besonders verbreitet ist der Begriff in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Fasching: Stammt vom mittelhochdeutschen „vast-schanc“ dem letzten Ausschank vor dem Fasten. Er ist vor allem in Bayern, Österreich und Sachsen gebräuchlich.
Der 11.11. wurde im 19. Jahrhundert festgelegt – unter anderem im rheinischen Karneval, um dem bunten Treiben einen symbolischen Startpunkt zu geben. Die Zahl 11 war dabei nicht zufällig gewählt: Sie gilt traditionell als „närrische Zahl“. Schon im Mittelalter wurde ihr nachgesagt, dass sie das Maß überschreitet und aus der göttlichen Ordnung fällt. So wurde sie zum idealen Symbol für das karnevalistische „Anderssein“ mit einem Augenzwinkern.
Im Mittelalter stand die Zahl 11 für Maßlosigkeit: Sie überschreitet die göttliche 10 (z. B. die Zehn Gebote) und verfehlt die Vollkommenheit der 12 (z. B. die zwölf Apostel). Sie galt als Zahl der Menschen, die sich außerhalb gesellschaftlicher oder religiöser Ordnung bewegten also genau das, was Karneval traditionell erlaubt: Grenzen überschreiten, Dinge auf den Kopf stellen, mit Humor und Freiheit. Deshalb steht die 11 symbolisch für das Närrische, das Spiel mit der Ordnung und für eine gewisse liebevolle Respektlosigkeit.
Heute wird die 11 oft als Zeichen für Gleichheit gedeutet: Eine Eins ist wie die andere unter der Narrenkappe sind alle gleich.
Ob Prinz oder Präsidentin, Bauer oder Büttenredner beim Karneval zählt der Mensch, nicht sein Stand. Daher hat der Elferrat symbolischen Charakter, und viele Veranstaltungen beginnen bewusst um 11 Minuten nach der vollen Stunde eine kleine Hommage an die Zahl, die für das Verbindende und das Verspielte gleichermaßen steht.
Die Farben Rot, Weiß, Blau und Gelb wurden bereits seit den frühen Mainzer Fastnachtstagen um 1840 erwähnt. Woher sie genau stammen, ist nicht eindeutig belegt es gibt mehrere Deutungen.
Ein gereimter Büttenredner soll sie als Symbole für Reinheit, Lebensfreude und Herzlichkeit beschrieben haben, dass klingt schön, ist aber eher dichterische Freiheit.
Historisch wahrscheinlicher ist der Zusammenhang mit der Theaterfigur Hanswurst, einer beliebten Bühnenfigur des 16. Jahrhunderts. Seine Narrenkappe trug genau diese vier Farben und gilt vielen als Ursprung der heutigen Fastnachtsfarben.
Der Elferrat ist eines der traditionellen Organe des Karnevals. Seine Mitglieder tragen bei Sitzungen die Narrenkappe und übernehmen symbolisch die Leitung der Veranstaltung meist eingerahmt von Büttenreden, Gardetänzen und Musik.
Warum ausgerechnet elf?
Die Zahl 11 gilt in der Fastnacht als „Zahl der Narren“ sie überschreitet die Ordnung der Zehn, steht für Maßlosigkeit und das liebevolle Durchbrechen von Regeln. Ein bisschen verrückt, ein bisschen herrlich.